Essstörungen: Was macht das mit einem Menschen?

Schönheitsideale, die besonders über soziale Medien verbreitet werden, setzen viele junge Menschen zunehmend unter mentalen Druck. Um auf die möglichen Folgen aufmerksam zu machen, haben wir am 11.03.2026 Frau Sabrina Scharf an unsere Schule eingeladen. Die Referentin, die selbst eine Essstörung überwunden hat, berichtete im persönlichen Austausch von ihren Erfahrungen. Unsere Schülerinnen und Schüler konnten so aus erster Hand erfahren, welche selbstzerstörerischen Folgen ein überhöhtes und unrealistisches Schönheitsideal haben kann.

Während der Vorträge wurden die verschiedenen Arten von Essstörungen, erste Anzeichen der Störung sowie deren Folgen lebensnah und ungeschönt beschrieben. Besonders persönlich wurde es, als typische Rechtfertigungsgründe, mit denen Betroffene häufig ihr Verhalten gegenüber Freunden, Verwandten und auch sich selbst versuchen zu rechtfertigen, besprochen wurden. Abschließend wurde noch diskutiert, wie man als nahestehende Person jemanden unterstützen kann,der unter einer Essstörung leidet.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass die Vorträge dank der lebensnahen und persönlichen Vortragsweise dazu geführt haben, dass die Schülerinnen und Schüler über typische Schönheitsideale, ihr eigenes Selbstbild sowie eine gesunde und mit Selbstliebe geprägte Lebensweise reflektieren.

Unser Dank gilt der Sparkasse an Volme und Ruhr für ihre großzügige Förderung und dem Förderverein der Kaufmannsschule I e. V. für seine Unterstützung. Ohne diese Partner wäre diese für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtige Veranstaltung nicht möglich gewesen.

Gefördert durch die

Bildquelle: https://www.spkvr.de/fi/home/kontakt.html

Text: Magnus Kaczmarek

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